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Rhein

Wenn ich über den Rhein fahre, denke ich meist nichts besonderes, denn das passiert oft und das stumpft wohl ab. Der Stau auf der A42 fordert wie so oft eher meine ganze Aufmerksamkeit. Vielleicht gibt es einen flüchtigen Blick auf die fahrenden Schiffe und einen kleinen Gedanken: „Wie schön!“

Ich bin nicht direkt am Rhein, und mit dem Rhein aufgewachsen. Ich quere ihn nur andauernd, gehe dort gerne spazieren. Mehr nicht. Ich bin mit ihm nicht sehr verwurzelt, wie Städter, die in einer Stadt … am Rhein wohnen.

Ich bin jedoch oft beruflich im Ausland unterwegs, auch wochenlang. Und immer, wenn ich dann wieder in Düsseldorf lande, und dann im Auto über die Rheinbrücke gen Heimat fahre. Die Schiffe sehe. Schubverbände und kleine Frachter. Die Kopfweiden am Ufer. Die vielen Buhnen, die den Strom bändigen. Die untergehende Sonne, die die Pappeln im Abendrot berührt. Dann denke ich immer: „Endlich wieder zu hause“. Noch bevor ich an meiner Haustüre bin. Merkwürdig, oder?

(12.2015)

Als Weihnachten war

Als Weihnachten noch Weihnachten war
und der Tannenbaum noch ein Tannenbaum
als die Krippe noch eine Krippe war
und ich ein Kind

Da bin ich mit meinem neuen Fahrrad
durch den Schnee in der Weihnachtsnacht gefahren
hin und zurück, immer wieder

Ich habe Spuren im Schnee gemacht
und furchtbar gefroren

Ich war damals glücklich wie nie zuvor

(12.2015)

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„Mit zunehmendem Alter wird mir die Meinung anderer immer mehr egal und die meine mir immer mehr wert. Andere nennen das Altersstarrsinn. Ich nenne es: Gelassenheit!“

(09.2015)

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„Es ist egal in welcher Stadt du wohnst.
Das was Zuhause ausmacht, sind deine Freunde.“

(08.2015)

Plattling (Bayern)

´n gedicht

neusiedler see 1

am nebentisch wird wienerisch geschnaderlt
am nächsten einfach nur gelabert
der himmel wird langsam prachtvoll bunt
ein boot zieht vorbei gen horizont
mein bier schimmert leicht im eig´nen gold
ein zweites ich bitte gleich gewollt
das wasser glitzert leis´ im wind
niederknien… oh, wie schön die tage sind
ich seh so viel, bin vieler blicke schein
das boot kommt wieder, grad´ läuft es ein








(06.2012)

Ein Lieblingsbild


Sonnenblumenfeld in Rumänien. Vielleicht mache ich ja doch noch ne Postkarte draus…

(2011)

privates

„oberhausen“. testaufnahme mit tobias (damals 18) (meinem grossen Sohn) und mir am klavier.

tobi_oberhausen.mp3 anhören

(2011)

privates

„bruder jakob“ ebenso von toni (9).
„für elise“ mit toni an der melodica, begleitet von mir mit der ukulele.

bruder_jakob.mp3 anhören
toni_spielt_fuer_elise.mp3 anhören

(2010)

privates

„currywurst“ gesungen von meinem kleinen sohn „toni“ (damals 10).

currywurst.mp3 anhören

(2010)